Biographie

Gerhard Dorfer, der Hofrat Putner aus den österreichischen „Tatort“-Folgen, wurde 1939 in Wien geboren.


Nach der Ausbildung zum Schauspieler am Konservatorium in Wien führte ihn sein beruflicher Weg über Baden, Bamberg, Stuttgart und Frankfurt nach Zürich, wo er zuerst am Theater am Neumarkt unter Horst Zankl tätig war und danach für mehrere Jahre Mitglied des Schauspielhauses Zürich war. Nach seiner Rückkehr nach Österreich war er Mitglied im Ensemble des Theaters in der Josefstadt (1985-1987) und des Wiener Volkstheaters (1987-1988) und spielte als Gast an den Theatern von Bregenz, St.Pölten, Linz, Klagenfurt und Salzburg.

Dorfer ist auch als Autor tätig und war besonders mit seinem Stück über den letzten Henker der österreichischen Monarchie „Josef Lang, k.u.k.Scharfrichter“, erfolgreich. Er lebt als freier Schauspieler, Regisseur und Autor im niederösterreichischen Waldviertel.

Im Fernsehen war Gerhard Dorfer außer als Polizeihofrat Putner, den er über 14 Jahre in mehr als dreißig österreichischen „Tatort“-Folgen verkörpert hat, in den meisten großen österreichischen TV-Produktionen von „Kottan“ und „Kaisermühlen-Blues“ bis „Schlosshotel Orth“ präsent. In Alfred Komarek´s Polt-Krimis war er der Gemeindearzt Dr. Eichhorn und in der Serie "Julia - eine ungewöhnliche Frau" verkörperte er den Oberlandesgerichtsrat i.R. Dr.Felix Tischner.

Im Fernsehen stand Gerhard Dorfer für die ORF Spieldokumentation "Der Vertrag von St. Germain und die Folgen - Der Rest ist Österreich" als Staatskanzler Dr. Karl Renner vor der Kamera.
Unter der Regie von Leo Bauer drehte er mit Michael Niaverani und Andreas Vitasek für die für die Comedy-Serie „Novotny und Maroudi“ und stand als Gerfried Zapp mit Brigitte Neumeister und Reinhard Nowak für „Die Lottosieger“ vor der Kamera.